Nr.7 (alt 12, 7):  "Höllerwirt”,  "Brauchart”

Um 1688 war es im Besitze von Anton und Ursula Säckl. 1714 wurde das Haus vom Schuhmachergesellen Andre Höller gekauft, der zwei Jahre darauf Maria Grauß heiratete. Sein Sohn Anton Höller dürfte auch Wein ausgeschenkt und ein Wirtshaus betrieben haben. Nach ihm erhielt das Haus seine Vulgonamen. 1772 erbte die Tochter Maria Höller das Haus, das damals auf 80 Gulden geschätzt wurde, und verkaufte es an den Zimmermann Simon Assigal. Damals wird der Vulgonmane erstmals erwähnt. Nach dem Tode von Simon Assigal 1820 führte die Witwe Maria das Gewerbe weiter. 1833 übernam der Sohn Josef Assigal, der im selben Jahre Elisabeth Fürpaß ehelichte. Dann brannte das Haus ab und die Brandstatt wurde 1835 von Josef und Maria Prattes gekauft. 1853 übernahm der Sohn Josef Prattes als "Gastgeb”, wie damals die Wirte hießen. 1887 folgte Anna Zwierzina, eine geborene Prattes, und 1892 Eduard Zwirzina. 1919 kaufte das Haus Anna Schidler, die im Hause 9 wohnte, 1949 erbte es Maria Unterlercher und 1950 kaufte es das Ehepaar Karl und Maria Brauchart, geborene Rannegger. Herr Brauchart war Bergmann in Bergla, seine Frau die Schwester des Aibler Schmiedemeisters. 1999 wurde das Haus mit großen Aufwand renoviert.

 

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