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© Adi Allesch

 

 

Haus Nr.33  (alt 36)   “Torschneider”, “Brauchartschneider”

1693 wird Joseph Marauly, Schneidermeister, als Besitzer genannt. Er war der Stiefvater von Sebastian Fuchshofer, so daß die Familie vor ihm Fuchshofer geheißen haben muß. Auf ihn folgte sein Sohn Thoman Marauly, der eine Gertraud ehelichte und 1753 starb. Die Witwe heiratete 1754 den “bürgerlichen Schneidermeister” Sebastian Fuchshofer. Auf ihn folgte sein Sohn Matthäus Fuchshofer, der sich zweimal vermählte. Das Haus mit Hausgärtl, Acker, Wäldchen und Gemeinanteil wurde damals auf 300 Gulden geschätzt. Wieder folgte ein Sohn, Franz Fuchshofer, der 1821 die Schneidermeisterstochter Anna Masser heiratete. Damals nannte man das Haus “vulgo Turmschneider”. Franz Fuchshofer hat auch gehandelt und wird “bürgerlicher Kramer” genannt. Seine Tochter Anna heiratete den “Glasfabrikscompagnon” Johann Fischer, deren Tochter später die Frau des Lehrers Franz Pirnat wurde. 1834 kauften Matthias und Franz Dorn Haus und Schuhmachergerechtigkeit von Anna Fuchshofer um insgesamt 800 fl. Nach dem Tode von Matthias Dorn erwarb Franz Waltl, der vorherige “Bachschuster”, den Besitz. Auf ihn folgten in raschem Wechsel Franz und Anna Spielberger, die das Schustergewerbe zurücklegten, und Matthias und Anna Zuzumpest. Der Nagelschmied Zuzumpest erwarb Haus und Grund um 1600 fl. 1865 übernahm der Sohn Johann Zuzumpest, der das Haus 1885 an den Färbermeister Johann Halm verkaufte. Halm gab das Haus ein Jahr darauf an den Schneidermeister Johann Brauchart weiter. 1937 folgten Franz und Maria Kollar, 1967 deren Tochter Aloisia Lechner, die es an Egmund Bernhard weiterverkaufte.

 

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