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© Adi Allesch

 

Haus Nr.134: Altes Mesnerhaus, Kameradschaftsbund-Heim

Das Haus ist noch heute im Besitz der Kirche und war bis 1983 die Dienstwohnung des jeweiligen Kirchenmesners und seiner Familie. Zu Beginn des 17.Jahrhunderts diente es sogar als Schulhaus für eine kleine Gruppe von Bürgersöhnen, die vom Mesner in Religion, Lesen und Schreiben, Rechnen und Singen unterrichtet wurden.

Der Arbeitsbereich eines Mesners war früher einmal wesentlich umfangreicher als heute, erst die vergangenen Jahrzehnte brachten Erleichterungen. Die Eibiswalder Mesner mußten sich nicht nur um die Kirche kümmern, sie waren zugleich Kellermeister und somit für die Qualität des Meßweines verantwortlich, der vom Pfarrweingarten in Feisternitz stammte. (Dieser alte Weingarten unter der ”Pfarrerkeusche” besteht heute nicht mehr, das Grundstück gehört aber noch der Pfarre.)

Nach seinem Tod führte seine Witwe Rosalia seinen Dienst bis 1983 weiter. Bis 1972 wohnte sie im Mesnerhäuschen, bis sie im Pfarrhof ein Zimmer beziehen konnte. (Sie lebt zur Zeit bei ihrem Sohn Peter Brauchart, dem Pfarrer von St.Margarethen bei Lebring.)

Bald darauf vermietete die Pfarre das Häuschen an die Eibiswalder Ortsgruppe des Österr. Kameradschaftsbundes, und seither dient es als Vereinsheim. Darüber hinaus hat es noch die Funktion eines Archivs, von Reg.Rat Kreuzwirth aufgebaut, von den Obmännern Josef Ehrenhöfler und Günther Paulitsch weitergepflegt und ergänzt.

 

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