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© Adi Allesch

 

 

Haus Nr.12:  ”Kreuzmühle”, ”Knotz”

Die Mühle ist uralt und befand sich ursprünglich im Besitz der Herrschaft. 1820 wird uns ein Peter Kohlberger als ”gewester Kreuzmüller” genannt. Als weitere Kreuzmüller scheinen Johann Pinter und Franz Partl auf. Unter ihnen wurde das schöne Biedermeierhaus errichtet. Ab 1855 führte die Witwe Barbara Partl die Mühle. 1867 heiratete sie ihren Werkführer Johann Strohmayer. Die Mühle wurde damals von Franz und Maria Partl geführt. 1884 übernahm die Tochter Elisabeth Partl, die den Bäckermeister Franz Stölzl aus Preding geheiratet hatte. Die Mühle wurde nun verpachtet. Die Pächter wechselten rasch, bis 1892 der St.Vinzenz Verein, der das Schloß erworben hatte, auch die Mühle übernahm. 1895 werden uns Franz und Elisabeth Klug, 1904 Karl und Josefine Klug als Besitzer genannt.

1916 kamen auf die Mühle Karl und Juliana Holzer, die auch eine Ölmühle betrieben. 1935 übernahm ihr Sohn, der Müller Karl Holzer, der aber bald darauf nach Oberösterreich auswanderte. Die Familie Holzer galt als sehr wohlhabend. Sie war mit den Wirtsleuten Polz, mit der Familie Deutschmann und mit der Familie Gensinger verwandt. Gastwirtin Theresia Gensinger war eine Holzer-Tochter.

 1942 kauften der Müllermeister Ehrenbert und Maria Knotz die Mühle und übergaben sie 1954 an Karl und Maria Brauchart vom Aichberger-Hof. Ehrenbert Knotz d.Ä. stammte aus Preding, seine Frau aus Wies. 1973 wurden der Bäckermeister Ehrenbert Knotz d.J. und Pauline Knotz Besitzer. Frau Knotz ist eine Tochter des Herrn Karl Brauchart. Die neuen Besitzer legten auf einem Teil der ehemaligen Schloßwiese eine Gärtnerei an und bauten in den folgenden Jahren den Betrieb weiter aus.

 

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