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© Adi Allesch

 

Haus Nr.100 

Nachdem 1876 bis 1879 die Straße über die Kobaldhöhe gebaut worden war, diente dieses Haus lange Zeit als Mauthaus. 1880 war der Gerichtsbezirk Eibiswald Eigentümer des kleinen, nur aus zwei Räumen bestehenden Häuschens. Mieter und Mauteinnahmer war August Hubmann, auch ”der Mautner” genannt, der 1879 Theresia Dirnböck heiratete. Nach der Aufhebung der Maut erwarb Hubmann das Haus und vermietete es an die Familie Schneebacher. 

1914 folgten Johann und Maria Hubmann als Besitzer. 1930 wurde das Erbe auf die Witwe Maria und die Kinder Johann und Maria aufgeteilt. 1934 war Maria Hubmann Alleineigentümerin. 1956 folgten Rudolf Moser, 1960 die ”Zuckerlkramerin” Maria Aldrian und ihre Tochter Aloisia. Viele Eibiswalder werden sich noch an die beiden Frauen erinnern können, die an Sonntagen ihren Stand gegenüber der Kirche aufbauten und Zuckerln verkauften.

1970 erbten Gottfried und Sofia Aldrian das inzwischen baufällig gewordene Haus. Herr Gottfried Aldrian, der zugleich Stiefsohn und Neffe der Frau Aloisia Aldrian war, restaurierte und vergrößerte das Haus. Johann und Sophie Daum, die es 1974 kauften, schlossen den Umbau ab und beauftragten den akademischen Maler Toni Hafner mit einem Wandgemälde an der Außenseite, das an die Einhebung der Maut zur Zeit der Monarchie erinnern sollte.

 

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